Informationspolitik des SPD Bundesvorstands zur anstehenden Mitgliederbefragung

Veröffentlicht am 21.02.2018 in Aktuelles
 

Grenzach-Wyhlen, 20. Februar 2018

 

 

Die Vorsitzenden des SPD OV Grenzach-Wyhlen missbilligen ausdrücklich die Informationspolitik des SPD Bundesvorstands zur anstehenden Mitgliederbefragung. 

Die ausschliessliche Argumentation der GroKo-Befürworter im Begleitschreiben zu den Wahlunterlagen widerspricht jeglicher Fairness. 

Eine Information über die Gegenargumente ist nur über den Vorwärts und direkt über die Internetseiten der JUSOs möglich. 

Unabhängig ob sich nun der Einzelne dafür oder dagegen entscheiden wird, so ist dieses Vorgehen nicht nur unfair den eher skeptischen GenossInnen gegenüber, es ist auch politisch - um es nett auszudrücken - unklug, da es Misstrauen fördert und das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserer SPD erheblich beschädigt. Insbesondere unsere jungen Mitglieder werden so sicher nicht zur Mitarbeit gewonnen. 

Vielleicht sollte unser Bundesvorstand sich die Wahlunterlagen bei den eidgenössischen Abstimmungen als Modell ansehen, vielleicht sollte jedes Mitglied des Bundesvorstands einige Wochen Basisarbeit verrichten um Vertrauen in uns und unser Engagement zu gewinnen, vielleicht könnte man der eigenen Leistung (bei den Koalitionsverhandlungen) so weit trauen, dass man sie offen zur Diskussion stellt. 

Aber auch bei unseren führenden GenossInnen ist im Miteinander ja noch "Luft nach oben". 

Marianne Müller Robert Blum 

Vorstand SPD OV Grenzach-Wyhlen 

 

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