Zum Entscheid zur Einhausung der Kesslergrube auf dem BASF Gelände

Veröffentlicht am 18.09.2017 in Aktuelles
 

Robert Blum

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 E-Mail:  blumrobertve@gmx.de

     Grenzach-Wyhlen, 15. September 2017

 

Leserbrief

Zum Entscheid zur Einhausung der Kesslergrube auf dem BASF Gelände

Genug ist genug 

Die Einkapselung der Kesslergrube auf dem BASF Gelände ist rechtens. Die Gemeinde war mit ihrem Einspruch nicht erfolgreich. Natürlich ist ein Aushub des verseuchten Erdreichs die beste Lösung; ABER die BASF-Lösung entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Weiter stur dagegen anzugehen ist nicht nur sinnlos, es widerspricht auch den direkten Interessen der Gemeinde. 

1. Grenzach-Wyhlen gibt Geld für eine Sache aus, die kaum Aussicht auf Erfolg hat. Geld, welches sie für dringende Infrastrukturmaßnahmen braucht wie Kindergärten, Schaffung bezahlbaren Wohnraums, Neugestaltung der Ortskerne, etc.

2. Solange sich die Gemeinde mit der BASF gerichtlich auseinandersetzt, solange wird es keine Gemeinsamkeiten bei der Ansiedlung von neuen Firmen auf dem BASF Gelände geben, also keine neuen qualifizierten Arbeitsplätze. Wir brauchen dringend mehr Diversifikation, neue qualifizierte Arbeitsplätze, da Genzach-Wyhlen von Einzelhandel und chemischer Industrie abhängt.

3. Im Rahmen einer vertrauensvollen Kooperation kann man sichermit der BASF auch über zukünftige Sicherungs-/Aushuboptionen beraten und Vereinbarungen treffen. Win-Win-Situationen entwickeln ihre eigene Dynamik.

3. Dringender erscheint im Moment die Korrektur des Bebauungsplans auf dem BASF Gelände zu sein, da gravierende Fehler die Weiterentwicklung des Standortes Grenzach der BASF behindern.

4. Sollte, entgegen aller Wahrscheinlichkeit Grenzach-Wyhlen mit dem geplanten Widerspruch Erfolg haben, dann muss die Gemeinde unmittelbar eine neue Kläranlage bauen, da die derzeitige auf dem Aushubgelände steht. Wer soll das bezahlen? 

Der Gemeinderat sollte endlich innehalten, sich nicht weiter von „Zukunftsforen“ blockieren lassen, Realitäten akzeptieren und aktiv die Zukunft unserer Gemeinde gestalten.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Blum

 

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